Informationsveranstaltung zur Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ am 11. November 2025 im Sozialen Zentrum.

Beginn: 19.00 Uhr

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ entstand 2015 nach der russischen Annexion der Krim aus Teilen der „Mahnwachen für den Frieden“, die sich 2014 gebildet hatten. 

Seit Beginn der Kampagne haben Friedensgruppen der Region, aber auch Kriegsgegner*innen bundesweit die fehlende praktische Abgrenzung nach Rechts und das Auftreten von rechtsoffenen und verschwörungstheoretischen  Redner*innen und Musiker*innen kritisiert.

Neben inhaltlich richtigen Forderungen gegen die extralegalen Drohnentötungen durch Militär und die Funktion des Kriegsflughafens Ramstein in der Westpfalz, gab es seit Anbeginn fragwürdige Inhalte und Teilnehmende. Auch wenn es mitunter so aussah, als ob die Kampagne besser abgrenzt, beobachten Friedensgruppen der Region aufmerksam die Entwicklung und raten dazu, sich nicht an der Kampagne Stopp Airbase Ramstein zu beteiligen.

Der Referent Otmar Steinbicker ist Herausgeber der Aachener Friedenszeitung.

Die Veranstaltung wird unterstützt von DFG-VK und Bochumer Friedensplenum.

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Die Querfront im Internet                                                                                 Vortrag am 14.10.25 im Sozialen Zentrum

Beginn: 19.00 Uhr

Im Jahre 2014 entstanden als Reaktion auf den Krieg in der Ostukraine in vielen Orten der Bundesrepublik die sogenannten “Montagsmahnwachen“. Die Initiatoren dieser Mahnwachen verfolgten eine Querfrontstrategie, mit der äußerst rechte und antisemitische Positionen an gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen sollten. Hierfür sollte das Thema Frieden instrumentalisiert werden. Zu den Initiatoren gehörten u. a. Jürgen Elsässer und Ken Jebsen. Es entstanden in den folgenden Jahren  Internet-Portale wie „free21“, „Kenfm“ und „Rubikon“. Als Unterstützer dieser politischen Szene wirkten auch die „Nachdenkseiten“, ein im Jahre 2003 gegründetes linkssozialdemokratisches Internet-Portal.

Im Jahre 2020 wurden im Zuge der Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus den ehemaligen  Querfrontler*innen „Querdenker*innen“. Seit dem Februar 2022 steht wieder das Thema „Frieden“ im Fokus dieser Szene. Neue Internet-Portale sind entstanden, aus „Kenfm“ wurde „apolut.net“ und aus „Rubikon“ wurde „Manova.news“.

Der Vortrag soll einen Überblick über dieser Szene vermitteln und zum kritischen Lesen dieser Seiten anregen.

Der Referent  Volker Gerwers ist Sozialarbeiter und Mitglied der Bochumer Geschichtswerkstatt

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Der Widerstand gegen die deutsche Besatzungsherrschaft in den Niederlanden

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den  11. Oktober 2025 zu einer Exkursion  nach Aalten (Niederlande) ein

Auf dem Programm steht eine Führung durch das „National Onderduikmuseum“ in Aalten.

In dem Haus in Aalten, in dem sich heute das „National Onderduikmuseum“ befindet, war während des Zweiten Weltkriegs eine Wehrkommandantur untergebracht. Das Hinterhaus diente als Versteck für Jüdinnen und Juden, für Menschen die Widerstand leisteten und für Menschen, die davon bedroht waren, zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschickt zu werden.

Treffpunkt: im Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit:  08.30 Uhr

Kosten: Nahverkehrsticket bis Aalten

               Eintritt:7,50,- Euro im „National Onderduikmuseum“

                Führung: 35,- Euro (ca. 3,50,- Euro pro Person)

Eine Anmeldung unter geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de bis zum 7. Oktober 2025 ist erforderlich.

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Dienstag, 9. September 2025

Vom Querdenken zur Querfront?
Die reaktionären Proteste gegen die Corona-Beschränkungen und ihr weiterer Verlauf

Vortrag im Sozialen Zentrum

Beginn: 19.00 Uhr

Seit Mitte April 2020 wurde bundesweit gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung protestiert. Von Anfang an beteiligten sich extreme Rechte an den Demonstrationen, zum kleineren Teil organisierten sie diese auch. Aber auch (Ex-)Linke waren beteiligt.
Gingen anfangs noch Gegnerinnen der Corona-Maßnahmen auf die Straße, verbreitete sich unter den Protestierenden rasend schnell das Verschwörungsvirus. Verschwörungsideologische Krisenerzählungen, aber auch andere Inhalte wie zweifelhafte Alternativmedizin-Theorien, wurden zur Basis einer neuen Online- und Straßen-Bewegung. Diese blieb als harter und radikalisierter Kern bestehen und probiert gerade das Thema ‚Frieden‘ als neues Mobilisierungs-Thema. Etablierte Medien warnten von der Querfront. Aber ist tatsächlich eine Querfront entstanden? In dem Vortrag geht es um diese Inhalte, die Motive, die unterschiedlichen Akteurinnen und die daraus resultierende Gefahren.

Der Referent Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur. Von ihm erschien 2023 im Unrast-Verlag das Buch „Vom Querdenken zur Querfront?“.

Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt und Offenes Antifa-Cafe


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Samstag, 17. Mai 2025

Stadtrundgang zum Thema Bochum im Nationalsozialismus

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a.  Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Appolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, Ausgang Buddenbergplatz

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Anmeldeschluss: 15. Mai 2025

Anmeldung: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Teilnahmegebühr: 3 Euro

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Sonntag, 13. April 2025

Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920

Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr des Kapp-Putsches formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich  im gesamten Ruhrgebiet aus.

Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken)
Uhrzeit: 9.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldungen: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Anmeldeschluss: 10. April 2025

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Samstag, 12. April 2025

Die Erinnerung an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution 1920 in Bochum und in Essen

Fahrt mit dem ÖPNV von Bochum nach Essen.

Der Ausgangspunkt dieser Rundfahrt  wird der Springerplatz in Bochum sein, an dem am 13. März 1920 eine Kundgebung gegen den Kapp-Putsch stattfand. Danach fahren wir zum ehemaligen Hauptbahnhof in Bochum, der damals eine strategische Bedeutung hatte. Weitere Stationen sind der Friedhof an der Blumenstr., der Kommunalfriedhof in Bochum-Werne, der Wasserturm in Essen Steele und das ehemalige Freikorpsdenkmal in Essen-Horst.

Tourleiter: Volker Gerwers

Uhrzeit: 10.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldungen: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Anmeldeschluss: 10. April 2025

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Sonntag, 23. März 2025

Die Erinnerung an den Rheinübergang und die Luftlandung der alliierten Truppen im März 1945 am Niederrhein – eine Spurensuche

Radtour von Wesel nach Voerde (Niederrhein)

In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der US-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsity“ landeten alliierte Truppen in der Nähe von Hamminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird heute am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert?  Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen.

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit: 8.15 Uhr

Anmeldung: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Kosten: Spende + Fahrtkosten (Fahrt mit dem Zug bis Wesel)

Anmeldeschluss: 21. März 2025

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Samstag, 22. März 2025

Edelweißpiraten in Dortmund

Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt

Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeitern geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.

Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.

Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Guide: Volker Gerwers

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldung: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Anmeldeschluss: 19. März 2025

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Samstag, 15. März 2025

Stadtrundgang zum Thema Bochum im Nationalsozialismus

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a.  Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Appolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, Ausgang Buddenbergplatz

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Anmeldeschluss: 13. März 2025

Anmeldung: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Teilnahmegebühr: 3 Euro

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